Berlin: Musiker und Sänger aus zehn Nationen erheben ihre Stimme gegen TTIP
Musiker und Sänger aus zehn Nationen werden am 21. Mai am Tag gegen TTIP des Deutschen Kulturrates zwischen 15.00 und 18.30 ihre Stimme auf dem Pariser Platz, am Brandenburger Tor in Berlin erheben. Mit italienischem Swing, russischem Tango, griechischen Liedern und vielem mehr werden die Sänger gegen die beabsichtigten Pläne des TTIP ansingen und anspielen.
Die EU Kommission verhandelt mit der US-Regierung über die größte Freihandelszone der Welt: TTIP… Ziel ist es, sogenannte „Handelshemmnisse“ abzubauen und den Weg frei zu machen für ein rein marktorientiertes Wirtschaftssystem, das Kultur nur als Ware betrachtet.
Die Musiker und Sänger wollen darauf hinweisen, dass Kultur nicht nur eine Ware oder Dienstleistung ist, sondern ein Kulturgut, gerade in Europa mit seiner sprachlichen und kulturellen Vielfalt.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Welttages der kulturellen Vielfalt statt, der dieses Jahr vom Deutschen Kulturrat zum Aktionstag gegen TTIP, CETA und Co. ausgerufen wurde. Als Redner hat sich u.a. der Präsidenten des Deutschen Kulturrates, Prof. Christian Höppner angesagt.



